SC Fürstenfeldbruck von 1919 e.V.

Was macht eigentlich die U11?

Jens Reimschüssel, 07.06.2017

Was macht eigentlich die U11?

Nach einer ordentlichen Hinrunde galt es für die Halle die richtigen Turniere zu finden. Hauptaugenmerk lag auf der Hallenmeisterschaft und der Entwicklung der Spielgeschwindigkeit.

So spielten die Jungs alles was der Hallenfußball zu bieten hat – von U11 bis U13 Turnieren, ob nach alten Hallenregeln oder reine Futsalturniere. Dementsprechend fielen die Ergebnisse dann auch aus und auch hier wurde alles geboten: Turniersiege (z.B. D3 beim SV Germering , U11 Futsalturnier in Dasing), Mittelfeldplatzierungen (z.B. 5.Plätze beim U12 Futsalturnier in Dasing, U13 KK in Altenerding) und auch mal ein letzter Platz beim U12 Turnier in Rum.

Zwei Finalniederlagen kosteten uns dann leider auch die Qualifikation zum Bayernwerk Cup in Gilching und dem Minimasters in Ulm.

Bei den Turnieren in Solln und Burghausen zeigten die Jungs, dass sie eben auch mit den Mannschaften der Nachwuchsleistungszentren mithalten können, allerdings noch ein wenig die Spielgeschwindigkeit und Handlungsschnelligkeit fehlte.

Nachdem einige Turniere zeitgleich stattfanden, halfen uns dankenswerterweise immer mal auch ein paar Spieler der U10 aus.

Am Ende stand ein zweiter Platz bei der oberbayrischen Hallenmeisterschaft und leider auch das Aus in der Hauptrunde zur Dachauer Hallenmeisterschaft, die wiederum zeitgleich stattfanden und zeigten, dass der Kader mit 12 Spielern für unser Turnierprogramm dann doch etwas zu klein ist.

Die Vorbereitung auf die Rückrunde wurde ausschließlich gegen starke Gegner gespielt. Das erste Spiel gg. Moosach (3. der KK) zeigten die Probleme der Umstellung von der Halle auf das 9er Feld, die mit zunehmender Spieldauer aber weniger wurden. Das Spiel gg. Die JFG Lechrain (1. der KK) und die FT Gern (KL) waren dann mit knappen Niederlagen vom Ergebnis her OK und ließen die Möglichkeit an spielerischen Elementen zu arbeiten. Das Vorbereitungsturnier in Karlsfeld (U13 Eintracht Karlsfeld, U11 Unterhaching und U11 SpVgg Landshut) zeigte dann wegweisend in die nähere Zukunft: vorne wurde teilweise tolle Chancen heraus gespielt aber nicht genutzt und hinten die Bälle teilweise selbst ins Tor gelegt. So wurde man letztlich dritter und begann eine schwere Rückrunde.

Die ersten fünf Spiele (darunter ein Nachholspiel) wurden allesamt verloren und vor allem wie. Spielerisch waren die Jungs fast immer deutlich besser als die Gegner (auf Augenhöhe mit Kaufering), nur leider konnte die Überlegenheit selten in Tore umgemünzt werden. Bei den wenigen Gelegenheiten der Gegner machten wir dann, bedingt auch durch einige zeitweise Positionswechsel, immer wieder auch eigene Fehler die dann zu unnötigen Gegentoren führten. Alles in allem konnten wir mit der Spielweise zufrieden sein – nur die Ergebnisse passten halt nicht.

Beim zweitägigen Ostercup in Düsseldorf zeigt die Mannschaft alles bekannte in komprimierter Form: gute Auftritte gegen die NLZ der TuS Koblenz, Eintracht Trier und Kickers Offenbach stellten auch immer wieder eigene Unkonzentriertheiten (drei Gegentore durch freie Gegner bei Ecken, zwei durch lange Abschläge)  etwas in den Schatten. Am Ende reichte es dann zu einem dritten Platz in der Goldrundengruppe und dem knappen Verpassen des Achtelfinals (bei insgesamt 96 Teams).

Seit dem Rückspiel gg. Greifenberg stimmen dann auch wieder die Ergebnisse, so dass von den letzten vier Spielen drei gewonnen wurden und eines unentschieden endete. Bemerkenswert dabei, dass die Jungs auch eine anstrengende Woche mit zwei Turnieren und zwei Punktspielen innerhalb von sechs Tagen erfolgreich und konzentriert über die Bühne brachten - immer noch besser als Training.

Direkt nach dem Champions League Sieg von Real Madrid konnten die Jungs dann auch (zumindest von der Form her) eine ähnliche Trophäe in die Luft heben. Mit dem Sieg beim Ilmtal Cup in Tandern (siehe Foto) beginnt eine kleine Pfingstpause für die Jungs um Kraft zu tanken für die letzten Aufgaben.

Alles in allem eine gute Runde der Jungs die zum Abschluss noch ihre Krönung finden könnte.

In den nächsten zwei Monaten liegt das Hauptaugenmerk auf dem Merkur Cup. Nach dem Sieg im Kreisfinale steht nun das Bezirksfinale am 2. Juli in Peißenberg an und das Ziel ist ganz klar die Qualifikation für die Endrunde am 15.Juli in Warngau. Zur Vorbereitung auf diese Turniere spielen die Jungs beim OMV Cup in Kirchheim, beim Göll Cup, dem Sommercup in Dornach und dem Turnier in Starnberg.

Dazwischen liegen noch vier Punktspiele und als Abschluss dann das Finale zum Sparkassenpokal am 22. Juli in Puchheim.

Nach den Erkenntnissen der letzten Monate bleibt festzuhalten:

Treten die Jungs als geschlossenen Mannschaft auf können sie mit jedem Gegner mithalten, überwiegt der Hang selbst die entscheidende Aktion machen zu wollen wird es auch gegen vermeintlich leichte Mannschaften schwer zum Erfolg zu kommen. Wenn dann noch die klaren Chancen zu Toren führen ist alles prima.


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